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Mit dem „Sommerblut-Finale“ im Alten Pfandhaus endete am 23. Mai 2010 die neunte Ausgabe des Internationalen Kulturfestivals in Köln.
„Wir sind in der Mitte Kölns angekommen“, resümierte Festivalleiter Rolf Emmerich bei der Abschlussveranstaltung am Pfingstsonntag, bei der diverse Künstler die 200 Gäste noch einmal zum Kochen brachten. Bekanntlich sitzt ja in der Mitte das Herz einer Stadt. Bei rund 20.000 Besucherinnen und Besuchern jedenfalls hat Sommerblut in den vergangenen dreieinhalb Wochen einen festen Platz im Herzen gefunden.
Rund 150 Veranstaltungen an 43 Spielorten standen zur Auswahl. Großes Interesse und ausverkaufte Häuser gab es besonders bei den Eigenproduktionen wie den Theaterstücken „menschen! formen!“ mit dem Theater Hora und „Lichtschattengewächse“ vom Ensemble Gold + Eden, sowie dem Jugend- und Stadtteiltheaterprojekt „Out Takes“.
Sommerblut-Specials noch bis Juni 2010
Auch wenn der Kulturreigen offiziell beendet war, liefen in den darauffolgenden Wochen noch weitere Events, unter dem Sommerblut-Label. So öffnete der Kölner Filmhaus-Chor am 29. Mai ganz das Füllhorn der Filmmusik um sie auf ganz eigene Weise zu interpretieren. Und der Sommerblut-Gast von 2009, Gustav Peter Wöhler kehrte mit seiner Band am 10. Juni zurück, um uns mit Jazz in Sommerstimmung zu bringen. Das Theaterstück „Seegang ins Ungewisse“ von IN:TAKT dagegen suchte sich eine ungewöhnliche Bühne aus: Den Kalscheurer Weiher.
































































































































































































































